Wie die Kartoffel Viktoria ihre Form bekommt

18.12.2018 11:39

Am Nikolaustag machte sich die 12. Klasse des Ausbildungsberufs „Industriekaufleute“ auf, um die Firma AVIKO in Rain am Lech zu besichtigen. Aviko gehört zu den führenden kartoffelverarbeitenden Unternehmen und ist weltweit führender Anbieter von tiefgekühlten Pommes Frites

Die Klasse fuhr gemeinsam mit dem Zug nach Rain am Lech. Vom Bahnhof Rain war es nur noch ein kurzer Fußmarsch zum Werksgelände von Aviko.

Bevor der „Pommes-Himmel“ betreten werden konnte, erfolgte eine Sicherheitsunterweisung sowie ein Vortrag über den Aviko-Konzern und den Produktionsstandort Rain. Besonders interessant waren für die Kaufleute Informationen über Beschaffungs- und Absatzmärkte von Aviko. Die Kartoffeln werden überwiegend von den lokalen Kartoffelbauern bezogen. Damit spart man sich Transportkosten und sichert eine hohe Qualität. Die fertigen Pommes Frites werden dagegen in die ganze Welt geliefert. Zentral ist bei Lebensmitteln auch die hohe Qualität der Produkte. So mussten sich die angehenden Industriekaufleute aus Hygienegründen mit Haarnetzen und Mänteln einkleiden. Die Produktion der Pommes Frites selbst ist hoch automatisiert. Fließbänder und Maschinen machen aus der Rohkartoffel fertig verpackte Pommes. Der Produktionsleiter verriet auch, wie die Pommes ihre Form erhalten: „Die Kartoffeln – häufig der Sorte Viktoria - werden mit einer Geschwindigkeit von ca. 100 km/h durch eine Schneidevorrichtung geschossen. So werden aus Kartoffeln die länglichen Pommes.“

Nach der Führung gab es eine leckere Verkostung der hauseigenen Produkte. Klassensprecher Jonas Zach bedankte sich bei den betreuenden Mitarbeitern mit einem kleinen Präsent.

06.12.2018. Text: Klasse IN 12 und Herr Funk